Obwohl die Begleitflora auf den Flächen stets in Form von Diasporen im Boden vorhanden ist, stellt sie nach Erntemaßnahmen keinerlei Konkurrenz für die Stockausschläge mehr dar. In Pappelbeständen haben Pflegemaßnahmen in späteren Kulturstadien deshalb keine den Ertrag steigernde Wirkung, während in Weidenkulturen (Schweden) eine Herbizidbehandlung nach den Ernten die Regel ist. Unter dem lichten Laubdach der Weide bleibt die Begleitvegetation auch langfristig vitaler als in den stärker geschlossenen Pappelbeständen. Nach den Erfahrungen aus bisherigen Versuchsanbauten kann von einer Plantagenstandzeit von mindestens 25-30 Jahren ausgegangen werden. Auch die Rückführung einer Plantage in ackerfähigen Zustand mittels Bodenfräse ist technisch unproblematisch und wurde verschiedentlich erprobt.