Für die Bewirtschaftung im Kurzumtrieb kommen bestimmte Pappel- und Weidearten vor allem aber ihre Hybriden in Betracht. Durch ihre Raschwüchsigkeit in der Jugend und die Fähigkeit vom Stock auszuschlagen, sind sie im Feldanbau sehr viel ertragsstärker als unsere mitteleuropäischen Waldbaumarten.

Als Erstbesiedler von Rohböden verfügen Pappeln und Weiden über eine Reihe spezieller Eigenschaften. So bilden sie große Mengen sehr kleiner Samen, die vom Wind über weite Strecken transportiert werden können. Trotz früher und reichlicher Samenproduktion ist die vegetative Vermehrung über Pflanzenteile aber auch in der Natur ein wesentliches Verbreitungselement. Dort, wo sich die Verbreitungsgebiete zweier Arten überlappen, ist die natürliche Hybridisierung nicht selten. Die Kreuzung von vielen Arten, auch solchen aus sehr weit auseinander gelegenen Herkunftsgebieten, ist möglich und wird seit langem zur Leistungssteigerung genutzt. Die Selektion von Arthybriden mit überlegenen Eigenschaften macht den züchterischen Fortschritt für die Praxis dauerhaft verfügbar. Über den Weg der vegetativen Vermehrung können einzelne Individuen, einschließlich Hybridklone, über lange Zeit erhalten und reproduziert werden.

 

 

Bitte beachten Sie auch

die Informationen zur

Fachveranstaltung "Züch-

tung und Ertragsleistung

schnellwachsender Baum-

arten im Kurzumtrieb...",

die am 21. und 22. Sep-

tember 2011 in Hann.

Münden stattfand.

 

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